Einblicke in das Videointerview mit Vorstandssprecher André Vogt und Geschäftsbereichsleiter Jens Brettschneider.
Application Management galt lange als eine „unsichtbare“ IT-Disziplin: Systeme stabil halten, Tickets bearbeiten, Ausfälle vermeiden. Doch diese Sichtweise greift heute zu kurz. Moderne Unternehmen erwarten mehr: nicht nur Stabilität, sondern auch Geschwindigkeit, Innovationsfähigkeit und ein tiefes Verständnis ihrer Geschäftsprozesse.
Genau darüber sprachen Vorstandssprecher André Vogt und Geschäftsbereichsleiter für Application Management Jens Brettschneider im Videointerview im November 2025.
Das Gespräch zeigt, warum Application Management heute ein strategischer Erfolgsfaktor ist und weshalb spezialisierte Partner dabei eine immer größere Rolle spielen.
Vom klassischen Betrieb zum strategischen Enabler
Schon früh im Gespräch wird deutlich: Moderne Betriebs- und Supportleistungen haben wenig haben wenig mit einem reinen IT-Betrieb nach dem Prinzip „Keep the lights on“ zu tun.
Stattdessen begleiten Application-Management-Teams Anwendungen heute über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg – von der Implementierung, über den stabilen Betrieb bis hin zur kontinuierlichen Weiterentwicklung und Optimierung. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Server und Datenbanken, sondern um Geschäftsprozesse, Fachanwendungen und die Fähigkeit, technologische Veränderungen schnell und stabil in bestehende Abläufe zu integrieren.
Gerade in spezialisierten Bereichen wie Data Analytics und Dokumentenlogistik wird deutlich, wie wichtig tiefes fachliches Verständnis geworden ist. Unternehmen suchen heute keine anonymen Outsourcing-Strukturen mehr, sondern Partner, die ihre Prozesse wirklich verstehen.
Warum Unternehmen verstärkt auf externe Spezialisten setzen
Ein zentrales Thema des Interviews ist der zunehmende Fachkräftemangel in der IT. Viele Unternehmen stehen dabei vor denselben Herausforderungen:
- Erfahrene Mitarbeitende gehen in den Ruhestand.
- Wertvolles Know-how geht verloren.
- Die Anforderungen an Verfügbarkeit und Reaktionszeiten steigen.
- Gleichzeitig wächst der Innovationsdruck.
Modernes Application Management bedeutet heute weit mehr als Effizienzsteigerung oder Kostenoptimierung. Unternehmen suchen vor allem verlässliche Partner, die operative Entlastung schaffen und gleichzeitig die eigene Wertschöpfung unterstützen.
Jens Brettschneider zufolge stehen für Kunden heute vor allem vier Aspekte im Mittelpunkt:
- Verlässlichkeit
- spezifische Fachkompetenzen
- flexible Servicemodelle
- ein Partner, der Betrieb und Weiterentwicklung zusammendenkt
KI, Cloud und DevOps verändern das Application Management
Besonders spannend wird das Gespräch beim Blick auf technologische Entwicklungen.
Cloud-Plattformen, KI-Services und hybride Architekturen verändern IT-Landschaften heute deutlich schneller als noch vor wenigen Jahren. Anwendungen werden dynamischer und Integrationen komplexer. Technologischer Wandel wird zum Dauerzustand.
Die eigentliche Herausforderung moderner IT liegt heute weniger in einzelnen Technologien als in deren Zusammenspiel: Anwendungen, Cloud-Services, KI-Komponenten und Geschäftsprozesse müssen sinnvoll aufeinander abgestimmt werden. Dafür braucht es Experten, die nicht nur einzelne Systeme verstehen, sondern komplexe IT-Landschaften ganzheitlich steuern können.
Auch das Thema DevOpsWas ist DevOps?Der Begriff DevOps setzt sich aus den Wörtern… Mehr spielt dabei eine wichtige Rolle: Betrieb und Weiterentwicklung wachsen immer stärker zusammen. Ziel ist es, Anwendungen von Anfang an so zu gestalten, dass sie stabil betrieben und gleichzeitig flexibel weiterentwickelt werden können.
Im vollständigen Interview erläutern André Vogt und Jens Brettschneider, wie sich diese Entwicklung in der Praxis zeigt und welche Rolle KI künftig spielen wird.
Warum modernes Application Management mehr ist als Outsourcing
Ein weiterer spannender Aspekt des Gesprächs ist die Frage, warum sich Unternehmen überhaupt für einen externen Partner entscheiden.
Die Antwort liegt weniger in der Standardisierung als vielmehr in einer partnerschaftlichen und passgenauen Zusammenarbeit. Unternehmen erwarten heute keine anonymen Standard-Services mehr, sondern Partner, die ihre Anwendungen, Prozesse und fachlichen Anforderungen wirklich verstehen.
Dabei spielen insbesondere folgende Faktoren eine entscheidende Rolle:
- individuelle Modelle für Service Level Agreements (SLA)Service Level Agreements (SLA) zwischen einem IT-Serviceanbieter und einem Kunden… Mehr
- transparente Prozesse
- persönliche Zusammenarbeit
- ein tiefes Verständnis für Fachanwendungen
Diese Kombination aus Spezialisierung und partnerschaftlicher Zusammenarbeit hebt modernes Application Management von klassischen Outsourcing-Ansätzen ab.
Ein Blick in die Zukunft
Der Blick in die Zukunft zeigt: Application Management wird strategischer und technologiegetriebener. Zugleich rückt es näher an die Fachbereiche. Dabei geht es unter anderem um:
- die zunehmende Integration von KI in Betriebsprozesse
- den weiteren Wandel von IT-Organisationen
- internationale Servicestrukturen
- die Übernahme kompletter Betriebseinheiten einschließlich der Mitarbeitenden.
Gerade KI, Automatisierung und Cloud-Technologien erhöhen nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Komplexität moderner IT-Landschaften. Genau deshalb gewinnen spezialisierte Partner mit umfassendem Technologie- und Prozessverständnis weiter an Bedeutung.
Jetzt das vollständige Videointerview ansehen
Welche Rolle spielen KI und Automatisierung künftig wirklich?
Warum wird Spezialisierung immer wichtiger?
Und wie verändert sich die Zusammenarbeit zwischen IT-Dienstleistern und Fachbereichen?
Antworten auf diese Fragen geben André Vogt und Jens Brettschneider im vollständigen Videointerview.
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Jens Brettschneider
Geschäftsbereichsleiter
Application Management
jens.brettschneider@isr.de
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